Die Arche ist wohl doch nur eine Titanic der Tiere

Zoos sehen sich gern als fürsorgende Artenschützer. Doch die Erfolge täuschen

Als Netzgiraffe Marius im Februar 2014 getötet und unter den Augen der Öffentlichkeit den Löwen des Kopenhagener Zoos als Mahlzeit vorgesetzt wurde, verteidigte Zoodirektor Bengt Holst die Entscheidung gegen die schockierte Öffentlichkeit als notwendig. »Die Menschen missverstehen, was wir getan haben. Wir bewahren durch diesen Schritt die künftige Generation der Giraffen«, rechtfertigte Holst Marius’ Tod. Der Tierparkchef reagierte so, wie es wohl weltweit jeder Zoo in so einer schwierigen Situation tun würde: Holst präsentiert seine Einrichtung als eine moderne Arche, die das Schicksal einer ganzen Tierart über das Leben eines Individuums stelle und damit aus Sicht der Zoos Artenschutz betreibe.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: