Peter H. Feist 20.05.2014 / Kultur

Als Bilder noch ins Auge stachen

Vor 250 Jahren wurde der Bildhauer, Maler und Kunsttheoretiker Johann Gottfried Schadow geboren

Heute vor 250 Jahren wurde in Berlin der Bildhauer, Zeichner, Grafiker, Maler und Kunsttheoretiker Johann Gottfried Schadow geboren, der zweifellos auf dem Feld der Bildhauerkunst einer der Besten seiner Zeit in Deutschland war und sich mit den Besten in Europa, dem Italiener Canova und dem Dänen Thorvaldsen, messen konnte. Bilder jedweder Art waren damals viel seltener als heute, darum auffälliger. Schadow schuf zudem wichtige Plastik, die im öffentlichen Stadtraum ständig für jedermann sichtbar war, und er trug auch als Lehrer und später Direktor der Kunstakademie entscheidend dazu bei, dass die preußische Hauptstadt zu einem auch international bestaunten Kunstzentrum wurde. Sieben weitere Akademien von Stockholm bis Rom und Vereine wählten ihn zum Mitglied, die Berliner Universität verlieh dem 67-Jährigen die Ehrendoktorwürde. Da der Sohn eines Berliner Schneiders mit bäuerlichen Vorfahren in der Mark, vielleicht von slawischer Abkunft, ein Aufsteiger war, konnten ihn viele als den Ihrigen ansehen und - soweit sie überhaupt etwas von den Künsten wussten - auf ihn stolz sein.

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