Susanne Scheckel 02.07.2014 /

Klimawandel hilft, die Menschen zu verstehen

Der britische Geograf Mike Hulme entdeckt die globale Herausforderung der Erderwärmung als Quelle der Kreativität

Der Klimaforscher will das Problem der Erderwärmung nicht mehr lösen sondern mit seiner Hilfe die Menschen verstehen lernen. Denn diese gehen ganz unterschiedlich mit dem Problem um.

Der ausbleibende Fortschritt beim Klimaschutz kann einen schon mal am Sinn der UN-Klimapolitik zweifeln lassen. Mike Hulme, Geographie-Professor an der University of East Anglia in Norwich (Großbritannien), hat sich einen Ausweg ausgedacht: Er will den Klimawandel nicht mehr als Problem fassen, das man lösen muss, sondern als Ressource, die es ermöglicht, die Menschen zu verstehen. Durch die Konfrontation mit dem Klimawandel sollen Vorlieben, Ideologien und menschliche Instinkte aufgedeckt und »im offenen Raum debattiert« werden. Doch ist das ein demokratisches Ideal oder eher Weltflucht?

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