Aert van Riel 05.07.2014 / Inland

Linkspartei umwirbt die SPD im Osten

Parteichefs und Spitzenkandidaten wollen in Ländern Gegengewicht zur Dominanz der Merkel-Koalition

Die LINKE will bald in drei ostdeutschen Ländern gemeinsam mit der SPD regieren. Die Sozialdemokraten reagieren noch zurückhaltend auf die Offerten.

Spitzenpolitiker der LINKEN wollen mit einem Aufruf an die eigenen Parteimitglieder und an die SPD für rot-rote Bündnisse werben. Ein entsprechendes Papier soll auf der Vorstandsklausur am Wochenende in Dresden verabschiedet werden. Dies bestätigten Parteikreise dem »nd«. Demnach wollen sich der sächsische Fraktionschef Rico Gebhardt, Brandenburgs Finanzminister Christian Görke und Thüringens Spitzenkandidat Bodo Ramelow mit den Parteichefs Katja Kipping und Bernd Riexinger für ein Gegengewicht »zur Dominanz der Merkel-Koalition« stark machen. In den drei Ländern finden im Spätsommer Landtagswahlen statt. Aus Sicht der LINKEN ist hier der Ausbau der sozialen Sicherung sowie der öffentlichen und sozialen Daseinsfürsorge zentral. Zudem geht es um einen Solidarpakt III für strukturschwache Regionen in Ost und West.

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