Mathias Peer, Bangkok 09.07.2014 / Ausland

Demokratieprobe für Indonesien

Ein volksnaher »Reformer« und ein ehemaliger Diktaturgeneral kämpfen um die Präsidentschaft im Inselreich

Indonesien stehe vor der wichtigsten Präsidentenwahl seit dem Sturz der Suharto-Diktatur 1998, heißt es. Rund 190 Millionen Indonesier sollen heute den Nachfolger Susilo Bambang Yudhoyonos wählen.

Endspurt im indonesischen Präsidentschaftswahlkampf. Das Fernsehen übertrug live und Favorit Joko Widodo hielt sich auf dem Lebensmittelmarkt im Süden Jakartas an sein Erfolgsrezept: Keine große Rede, stattdessen direkte Gespräche mit Händlern und Besuchern über deren Nöte. Der 53-Jährige, meist nur bei seinem Spitznamen Jokowi genannt, will ein Politiker zum Anfassen sein. Mit unangekündigten Kontrollbesuchen bei Behörden und spontanen Bürgersprechstunden auf Märkten hatte sich Jokowi bereits in seiner Zeit als Bürgermeister der Provinzstadt Surakarta und später als Gouverneur von Jakarta als Politiker neuen Typs präsentiert. Medien nennen ihn den indonesischen Barack Obama. Umfragen sehen den hemdsärmeligen Senkrechtstarter als Favoriten im Rennen um das Amt des Staatschefs von Südostasiens größter Volkswirtschaft.

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