Die große Angstmacherei

Klaus Müller über eine mögliche Deflation, linke Ökonomen auf dem Holzweg und eine Preispolitik, die Menschen mit geringem Einkommen zugutekommen könnte

Eine Sprachdozentin fragte mich kürzlich, ob wir Deutsche eine Deflation fürchten müssen. »Warum fürchten? Käme sie, könnten wir uns freuen«, antwortete ich. Sie war überrascht. Denn ein Gespenst geht um in der Finanzwelt: die Deflation. Schlimmer als sein Gegenteil, die Inflation, bedrohe ein Preisverfall auf breiter Front das Leben der Menschen, heißt es Land auf, Land ab. Was soll werden, wenn die Preise fallen? Bürgerliche Ökonomen sind sich sicher: Konsumenten, die in Erwartung sinkender Preise nicht kaufen, und Unternehmer, die in Erwartung ausbleibender Käufer nicht produzieren, nicht investieren und Arbeitsplätze vernichten. Eine Abwärtsspirale aus sinkenden Preisen, Kaufzurückhaltung und Investitionsstau - das ist Deflation. Eine Wirtschaft im Stillstand.

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