Bernhard Clasen 11.07.2014 / Ausland

Leyla Yunus sieht sich bedroht

Aserbaidshanische Menschenrechtsaktivistin tritt für Versöhnung mit dem »Erzfeind« Armenien ein

Zwischen Aserbaidschan und Armenien herrscht nach wie vor Kriegszustand - wegen des Konflikts um Bergkarabach. Anhänger einer Versöhnung zwischen beiden Staaten haben es schwer.

»Ich rechne jeden Tag mit meiner Verhaftung. Mein Mann Arif und ich sind Geiseln des Geheimdienstes. Man hat uns unsere Pässe abgenommen«, berichtet Leyla Yunus, Aserbaidshans bekannteste Menschenrechtlerin, per Telefon. Mindestens einmal pro Woche erhalten Leyla und Arif Yunus Besuch vom Geheimdienst, regelmäßig werden sie von der Staatsanwaltschaft vorgeladen. »Ich kann diese ständigen Verfolgungen nur noch schwer verkraften. Mehrfach drohten mir Geheimdienstler mit Vergewaltigung.« Als Leyla Anfang Juli der OSZE-Jahrestagung in Baku beiwohnen wollte, wurde sie von Polizisten am Betreten des Konferenzgebäudes gehindert.

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