Marcus Meier 11.07.2014 / Inland

Ziviler Ungehorsam vor der Tür

Ein Aktionsbündnis verhinderte in Osnabrück schon zehn Abschiebungen von Geflüchteten

Machtlos scheinen Schutzsuchende gegen eine drohende Abschiebung zu sein. Doch es gibt Möglichkeiten, sie zu unterbinden, wie Beispiele aus Osnabrück zeigen.

In Berlin konnten Geflüchtete und Unterstützer durch ihren entschlossenen Einsatz die Räumung der besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule in Kreuzberg verhindern. Die Flüchtlinge dürfen nun zwar in der Schule bleiben, doch ohne ein Bleiberecht droht ihnen weiterhin eine Abschiebung. Im langen Kampf vieler Betroffener ist dies der letzte Akt - doch das muss nicht so sein, wie eindrucksvoll ein Beispiel aus Niedersachsen zeigt. Bis 2013 das Bundesland des gefürchteten Innenministers Uwe Schünemann (CDU), der zum Beispiel auf der Abschiebung einer Frau beharrte, der in Iran die Steinigung drohte.

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