15.07.2014

Reedereibündnis durch die Hintertür

Kopenhagen. Nach dem Nein der chinesischen Kartellbehörden zum geplanten Reedereibündnis P3 haben sich zwei der drei Containerreedereien auf eine neue Kooperation geeinigt. Das »Vessel Sharing Agreement« falle nicht unter die chinesische Monopolgesetzgebung, so ein Sprecher der dänischen A.P. Møller-Mærsk. Zusammen mit der Schweizer Mediterranean Shipping Company wolle man das Handelsministerium in Peking nur über die Zusammenarbeit informieren. Die Vereinbarung sei auf zehn Jahre festgelegt und umfasse 185 Schiffe mit einer Kapazität von 2,1 Millionen Standardcontainern. dpa/nd

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