Felix Lill, Tokio 16.07.2014 / Ausland

Töten mit Steuerzahlergeld

Japans Regierung hält am Walfang fest - die meisten Bürger essen das Fleisch gar nicht

Trotz internationaler Kritik fängt Japan weiterhin Wale. Paradox eigentlich: Über Jahrzehnte hat die Branche Millionen an Subventionen verschlungen, obwohl ihre großen Zeiten lange vorbei sind.

Für Yokohamas »wahre Baseballfans« sind es keine einfachen Zeiten, raunt Shinji Nakamura. Der alte Mann sitzt auf einer Parkbank am Hafen der südostjapanischen Metropole und spielt an einem Schlüsselanhänger, der die Form eines Wals hat. »Die BayStars sind wieder mal unten«, sagt er. Von ihrer stolzen Ära ist Nakamuras Lieblingsmannschaft im populärsten Sport Japans, die bis vor 20 Jahren noch »Yokohama Whales« hieß und die Walfangindustrie repräsentierte, weit entfernt. »Wir hoffen wieder auf einen Meistertitel nach 1960 und 1998. Aber gut sieht es nicht aus«, sagt Nakamura, der seit über sechs Jahrzehnten Fan ist, und sinniert: »Vielleicht sollten wir unseren Namen wieder in ›Wale‹ ändern?«

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