Carmela Negrete 24.07.2014 / Ausland

Abtreibung notfalls im Ausland

Europäisches Netzwerk will helfen, geplanter Einschränkung von Schwangerschaftsabbruch in Spanien zu entgehen

Freiwillige in 14 Ländern Europas beraten spanische Frauen über Möglichkeiten eines Schwangerschaftsabbruchs im Ausland.

»Meine Großmutter hatte eine geheime Abtreibung in den frühen 70er Jahren, weil sie schon drei Kinder hatte«, erzählt eine Freiwillige und Mitbegründerin des Europäischen Netzwerks Federica Montseny. »Egal ob man für oder gegen Abtreibung ist, es ist klar, dass wenn der Schwangerschaftsabbruch wieder unter Strafe gestellt wird, wir wieder sehen werden, wie Frauen an illegalen und unter unsicheren Bedingungen durchgeführten Abtreibungen sterben«, fährt die Spanierin fort. Der Gedanke der anarchistischen Ministerin für Gesundheit und Soziales in der Zweiten Spanischen Republik, Federica Montseny Mañé, war der gleiche. Im Jahr 1937 schrieb sie den ersten Gesetzentwurf, um Abtreibung in Spanien zu legalisieren. Vor dem Hintergrund der zu erwartenden Verschärfung des Abtreibungsgesetzes in Spanien ist nun eine Initiative entstanden, die den Namen der Politikerin von damals trägt.

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