Ralf Streck, Madrid 26.07.2014 / Wirtschaft und Umwelt

Espírito Santo bringt Portugal zum Wanken

Konservative Regierung versucht weiter, die Verstaatlichung der Großbank zu verhindern

Mit der Espírito Santo Financial Group (ESFG) hat die dritte Holding der Bankengruppe Gläubigerschutz beantragt. Zudem wurde der ehemalige Chef der portugiesischen Großbank festgenommen.

Die Lage um die portugiesische Großbank Banco Espírito Santo (BES) ist weiter verworren und hat sich wieder verschlechtert. Denn am Donnerstag beantragte die dritte Holding der Gründerfamilie Espírito Santo (Heiliger Geist) in Luxemburg Gläubigerschutz. Und es ist diese Espírito Santo Financial Group (ESFG), die mit gut 20 Prozent Hauptaktionär der BES ist. Auch die ESFG, die ihren Sitz in Luxemburg hat, könne ihren Verbindlichkeiten nicht mehr nachkommen, hieß es in einer Erklärung an die portugiesische Börsenaufsicht. Der Schritt war absehbar, nachdem die Holding Espírito Santo International (ESI) am vergangenen Wochenende in Luxemburg einen Insolvenzantrag stellte und am vergangenen Dienstag die Holding Rioforte nachzog, die ihren Sitz auch im Steuerparadies hat.

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