Ausnahmeleistungen werden nicht geduldet

Markus Rehm und Trainerin Steffi Nerius reagieren enttäuscht auf die Nichtnominierung des Weitspringers zur EM

Paralympics-Sieger Markus Rehm sprang mit einer Prothese am rechten Bein zum Deutschen Meistertitel unter Nichtbehinderten. Zur EM wurde er am Mittwoch trotzdem nicht nominiert, obwohl der 25-Jährige zudem die nötige Norm erfüllt hatte. Mit dem Ausnahmetalent aus Leverkusen und der Ex-Speerwurfweltmeisterin Steffi Nerius, die von den nd-Lesern zuvor zur Trainerin des Jahres gewählt wurde, traf sich Oliver Händler im Trainingslager im Bundesleistungszentrum in Kienbaum. Beide kritisieren im Gespräch, dass Rehms herausragende Leistungen nur auf seine Prothese reduziert werden und die Nichtnominierung auf wissenschaftlich sehr wackligen Beinen steht.

nd: Herr Rehm, zunächst herzlichen Glückwunsch zum Meistertitel.

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