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Die beleidigte Rechtspartei

Wie die so genannte Alternative für Deutschland Teile des klassischen parteipolitischen Rechtsradikalismus als auch »bürgerlichen« Neugründungsversuche beerbt

Die so genannte Alternative für Deutschland hört es nicht gern, wenn man sie als Rechtspartei bezeichnet. Schnell reagieren die Professoren beleidigt - während an der Basis ganz gern einmal die Dehnbarkeit der politischen Akzeptanz nach rechts ausgetestet wird. Parteichef Bernd Lucke spricht, wenn die AfD als rechtspopulistisch bezeichnet wird, von Diskriminierung. In den Medien hat sich - etwas ausweichend - die Beschreibung »eurokritisch« durchgesetzt. Doch der Begriff führt in die Irre.

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Über diesen Blog

Die Wahlbeobachter

Das Blog zur Abstimmung in Sachsen, Brandenburg, Thüringen.

BloggerInnen

  • Tom Strohschneider

    Tom Strohschneider, Jahrgang 1974, ist nd-Chefredakteur. Nach einem Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie kam er mehr zufällig zum Journalismus. Er arbeitete unter anderem bei der Wochenzeitung "Der Freitag" und bei der "taz". Er denkt gern über die gesellschaftliche Linke nach, bloggt unter anderem "Linksbündig" und wartet stets vergeblich auf ein Rezensionsexemplar des jeweils neuesten 3D-Druckers. Strohschneider liest gern Dath und hat aus "South Park" und "Die Simpsons" mehr gelernt als aus vielen Sachbüchern. Selbst schreibt er auch manchmal welche. Zuletzt erschienen von ihm: "Linke Mehrheit?" über Möglichkeiten und Grenzen von Rot-Rot-Grün sowie “What's left?” über Europas Linke, den Rechtsruck und einen sozialistischen Kompromiss. Beide erschienen bei VSA.

  • Wolfgang Hübner

    Wolfgang Hübner, stellv. nd-Chefredakteur, Jahrgang 1959, Journalistik-Studium an der Karl-Marx-Uni Leipzig 1981-85, Volontariat bei der Sächsischen Zeitung Dresden, seit 1985 beim "nd", zunächst im Ressort Bildung, ab 1990 Innenpolitik, dort seit 1998 Ressortleiter, seit 2005 Mitglied der Chefredaktion. Mitautor des Buchs »Lafontaines Linke«

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