Gert Goertz, Mexiko-Stadt 02.09.2014 / Ausland

»Tötende Serientäter«

Mexikanische Bergbauindustrie gerät nach neuem Unfall immer mehr in Verruf und könnte erstmals mit hohen Strafen belangt werden

Die mexikanische Bergbauindustrie hat einen denkbar schlechten Ruf: Gewinne privatisieren, Umweltschäden sozialisieren. Das Unternehmen Buenavista del Cobre lieferte gerade ein neues Beispiel.

Es war kein Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Vielmehr handelte es sich um mindestens 40 Millionen Liter Sulfatsäure. Diese ergossen sich am 6. August aus einem Rückhaltebecken der Kupfermine des mexikanischen Bergbau-Unternehmens Buenavista del Cobre im Bundesstaat Sonora direkt in einen Fluss. Dutzende Kilometer verseuchter Flussläufe, Hautverätzungen bei Menschen, die mit dem Wasser in Berührung kamen und zahlreiche geschlossene Trinkwasserbrunnen sind die unmittelbare Folge. Das ganze Ausmaß der Umweltkatastrophe wird erst nach und nach sichtbar. Die ersten Hinweise kamen aus der Bevölkerung. Das Unternehmen meldete den Vorfall erst mit zwei Tagen Verspätung.

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