Wilfried Neiße 01.09.2014 / Berlin / Brandenburg

Vom Schmuddelkind zum Saubermann

Lange galt Brandenburg als Hochburg rechter Gewalttäter, heute wird sein Umgang mit der Nazi-Szene gelobt

Zwei Wochen vor der Landtagswahl gibt Brandenburg, das einstige »braune Schmuddelkind« im Deutschland-Vergleich, regelrecht ein Vorbild ab für eine effektive Bekämpfung von Rechtsextremismus.

Nach Einschätzung von Anti-Rechts-Aktivisten hatten alle im Landtag vertretenen Parteien ihren Anteil daran, dass es gelungen ist, die rechtsextremistischen Kräfte im Land in die Schranken zu weisen. Dirk Wilking vom demos-Institut hob am Donnerstag in Potsdam hervor, dass Brandenburg die Auseinandersetzung mit rechtsextremer Gesinnung »aktiv gewollt« habe, während sich andere Bundesländer solche Maßnahmen via Bundesprogramm nicht selten »oktroyieren« ließen. Der Einsatz gegen Rechts habe inzwischen Rückhalt in der Bevölkerung, in Institutionen und Verwaltungen. Das sei keineswegs immer so gewesen. Seit etwa zehn Jahren ist der Rechtsextremismus nicht mehr die zentrale Jugendkultur. »Plötzlich war der Skinhead out.«

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