Rainer Balcerowiak 05.09.2014 / Bewegung

Nicht nur GDL und EVG

Tarifverträge gelten für 20 000 Bahnbeschäftigte / In den Verhandlungen gibt es dagegen kein Vorankommen

Der Tarifstreit bei der Bahn bleibt festgefahren. Das liegt nicht nur am vom Unternehmen geforderten Kooperationsabkommen, sondern auch am Streit der Eisenbahnergewerkschaften GDL und EVG.

Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn ist auch nach dem bundesweiten Warnstreik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) am vergangenen Montag keine Lösung in Sicht. Die Unternehmensleitung verlangt vor der Aufnahme regulärer Tarifverhandlungen über Löhne und Arbeitszeiten den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zwischen den im Konzern vertretenen Gewerkschaften, in der die Zuständigkeiten für die Vertretung der einzelnen Berufsgruppen, geregelt werden soll. Dabei soll das Prinzip gelten, dass die jeweils mitgliederstärkste Gewerkschaft vertretungsberechtigt wäre, was auch für spartenübergreifende Regelungen für den Gesamtkonzern gelten soll. Konkurrierende Tarifverträge, etwa mit unterschiedlichen Regelungen zur Vergütung, zur Arbeitszeit und zum Schichtdienst lehnt die Bahn AG kategorisch ab.

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