Johanna Treblin 10.09.2014 / Bewegung

Die Sprache der Ungehörten

Der Philosophieprofessor Stephen D’ Arcy begründet, warum die Unterscheidung von »guten« friedlichen Protesten und »schlechten« gewalttätigen Protesten falsch ist

Gewaltsame Proteste werden außerhalb der radikalen Linken eher abgelehnt. Dabei können sie gut für die Demokratie sein, führt Stephen D’ Arcy in seinem neuen Buch aus.

Protest gegen Studiengebühren, London 2010

Aufruhr ist die Sprache derer, die nicht gehört werden, sagte in den 1960er Jahren Martin Luther King, der selbst friedlichen Protest befürwortete. Wie wahr die Diagnose ist, demonstrierte in diesen Wochen die US-amerikanische Kleinstadt Ferguson. Nachdem dort ein schwarzer unbewaffneter Jugendlicher von einem Polizisten erschossen wurde, erlebte die Stadt ständig neuen gewaltsamen Aufruhr. Die Stadtoberen versuchten mit schwer bewaffneten Polizisten in Schutzausrüstung die Proteste einzudämmen. Gewaltsamer Protest ist illegal. Aber auch illegitim?

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