Ines Wallrodt 16.09.2014 / Inland

Blockupy will der EZB beim Umzug helfen

Gegner der Krisenpolitik planen Aktionen im November und zur Eröffnung des Bankneubaus im nächsten Frühjahr

Auch wenn die Eröffnung des neuen Gebäudes der Europäischen Zentralbank auf das kommende Jahr verschoben wurde: Blockupy kommt im Herbst trotzdem nach Frankfurt am Main.

Ab November will die Europäische Zentralbank (EZB) Stück für Stück ihr neues Gebäude im Frankfurter Ostend beziehen. An einem Tag könnten sie dabei Umzugshilfe von unerwarteter Seite bekommen: Gegner der europäischen Krisenpolitik wollen dann »mit anpacken«: »Wir werden der EZB den Müll zurückbringen, den sie über die Welt gebracht hat«, kündigt Werner Rätz vom Blockupy-Bündnis einen Besuch am Bauzaun an. »Die Krise ist nicht vorbei«, warnt er. Die von der EZB unterstützte Austeritätspolitik ziele weiterhin auf Haushaltskonsolidierung, statt auf die soziale Versorgung der Bevölkerung. Die symbolische Aktion ist Teil eines mehrtägigen Festivals des kapitalismuskritischen Blockupy-Bündnisses, das unter dem Motto »Talk, dance, act – runter vom Balkon« vom 20. bis 23. November in Frankfurt am Main stattfinden soll. Am Wochenende trafen sich mehr als 100 Aktivisten in der Stadt, um das Festival und weitere Proteste genauer zu planen.

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