Susanne Götze 17.09.2014 / Bewegung

»Ich bin für die Zukunft verantwortlich«

Am Sonntag werden Menschen lautlos für mehr Klimaschutz durch Berlin tanzen. Ohne Daniel Hires wäre die Aktion vor dem UN-Klimagipfel nicht die, die sie ist

Daniel Hires ist von Beruf Weltretter. Seine Mission ist, so viele Menschen wie möglich für den Klimaschutz zu begeistern. Diesen Sonntag organisiert er die »Silent Climate Parade« in Berlin.

Daniel Hires arbeitet im Bunker. Er nennt es den »Innovationsbunker«. Im Hinterhof der Reinhardtstraße in Berlin-Mitte vergräbt sich der Klimaaktivist im Keller einer Nichtregierungsorganisation. Von hier aus entwickelt Daniel den Schlachtplan für die Zukunft, mit einem Laptop, einem Edding und vielen bunten Klebezetteln. Heute kommen rund 50 Post-its mit in sein Reisegepäck. Morgen wird es nach Brüssel gehen, dann nach London. Der Anfang 30-Jährige hat sich mit Haut und Haaren dem Klimaschutz verschrieben und arbeitet für eine NGO, die klimarelevante Daten von Unternehmen sammelt. »Guten Tag, ich bin hier für die Zukunft verantwortlich«, stellt er sich in perfektem Englisch vor. Er hat das studiert, was erst mal nicht nach Umweltschutz klingt, aber für die Weltrettung dringend gebraucht wird: Kommunikationswissenschaft. Daniels Job ist es, so viele Menschen wie möglich auf die tickende Zeitbombe der CO2-Emissionen aufmerksam zu machen. Er will sie wachrütteln, mit ihnen diskutieren, kämpfen und - tanzen.

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