Josephine Schulz 19.09.2014 / Wirtschaft und Umwelt

Flucht vor der Verantwortung

Die Stromkonzerne müssen ihre Kernkraftwerke früher oder später rückbauen, doch die Finanzierung ist unsicher

Eine Studie des BUND sieht Risiken bei der Finanzierung der Altlasten der Atomkraft. Die Konzerne bilden zu geringe Rücklagen und legen diese auch nicht offen.

Die leidige Frage bleibt: Wohin mit dem Müll? Über 50 Jahre haben die Energiekonzerne in Deutschland kräftig von der Atomkraft profitiert und jetzt, da ihr Ende naht, möchte niemand für die Überreste verantwortlich sein. Dabei ist das Wohin nicht das einzige ungelöste Problem; es bleibt die Frage, wie hoch die Folgekosten der Atomenergie ausfallen und wer sie bezahlen soll. Die Energieversorger Vattenfall, E.on, RWE und EnBW haben in ihren Bilanzen insgesamt 36 Milliarden Euro Rücklagen für die Stilllegung und den Rückbau der Atomkraftwerke sowie die Entsorgung radioaktiver Abfälle ausgewiesen: Laut Atomgesetz sind sie es, die im Sinne des Verursacherprinzips die Kosten der Altlasten zu tragen haben.

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