Stephan Fischer 12.10.2014 / Sport

Und dann noch ein Fax nach Kabul

In Berlin findet der erste Flüchtlingssportkongress statt / Einige Verbände wollen bürokratische Hürden für Flüchtlinge in Vereinen abbauen

Sport und insbesondere Fußball sind für geflüchtete Menschen eine willkommene Abwechslung zum oft tristen Alltag. Immer mehr Initiativen wollen sie auch in den geregelten Sportbetrieb integrieren - aber die Hindernisse sind hoch.

Breschkai Ferhad ist sichtlich überwältigt, als sie am Freitagnachmittag den ersten Berliner Flüchtlings-Sport-Kongress unter dem Motto »Fußball – ein Spiel ohne Grenzen?« im Abgeordnetenhaus eröffnet: Mit diesem Interesse hatten weder die Moderatorin von der Bürgerstiftung Berlin noch die Organisatoren vom Projekt »Champions ohne Grenzen«, das sich seit einigen Jahren der sportlichen Zusammenarbeit mit geflüchteten Menschen in Berlin widmet, gerechnet. Und auch Anja Schillhaneck nicht, Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses, deren Grünen-Fraktion den Kongress mit ausrichtet. Der Saal im Gebäude des ehemaligen preußischen Landtages ist bis auf den letzten Sitz gefüllt, als Ferhad die Teilnehmer begrüßt. Auf Deutsch zunächst, dann auf Englisch, Französisch, Afghanisch und Arabisch: Neben Vereins- und Verbandsvertretern aus ganz Deutschland sind auch viele Geflüchtete gekommen. Einige von ihnen spielen bereits in Amateurvereinen wie dem FC Internationale oder dem FSV Hansa 07 in Berlin, andere haben sich Flüchtlingssportprojekten angeschlossen.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: