Martin Ling 16.10.2014 / Ausland

Sklavenarbeit in der Neuzeit

200 Millionen Menschen schuften auf Plantagen, um Nahrungsmittel für Dritte zu produzieren und können sich vom Lohn selbst kaum ernähren

Es ist eigentlich paradox: 80 Prozent der Hungernden leben dort, wo die Lebensmittel produziert werden: auf dem Land. Eine neue Studie zeigt die katastrophale Situation von Arbeitern auf Plantagen.

»Ausgerechnet Menschen, die auf Plantagen Nahrungsmittel für unseren täglichen Gebrauch, wie Tee, Zuckerrohr, Bananen oder Palmöl anbauen und ernten, werden so schlecht für ihre Arbeit bezahlt, dass sie sich selber und ihre Familien nicht ernähren können. Das ist ein Skandal«, erklärt Benjamin Luig. Luig ist bei der Nichtregierungsorganisation Misereor Experte für Agrarpolitik und Ernährung. Und er ist einer der vier Autoren einer Studie, die diesen Skandal öffentlich machen will. Misereor steht dabei nicht allein: Die Studie ist ein Gemeinschaftswerk von Misereor, der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), ihrem internationalen Dachverband IUF sowie der Menschenrechtsorganisation FIAN.

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