Im Zaun hängengeblieben

Nur drei von 300 Flüchtlingen überwinden Zaun zu Exklave Melilla - sie sollen wegen Körperverletzung und Widerstand angeklagt werden

»Ungewöhnliche Gewalt« sollen die Flüchtlinge laut spanischen Behörden, beim Versuch die EU zu erreichen, angewandt haben - sechs Meter hohe scharfkantige Zäune und Abschiebungen in die Wüste scheinen dagegen normal.

Madrid. Sechs Meter hohe Zäune, dreifach gestaffelt. Kleinmaschig und so scharfkantig, dass kein Finger daran Halt findet - für europäische Bürger eine mittlerweile ungewohnte Form der Grenzsicherung. An den Außengrenzen der EU ist diese aber Normalität. Trotzdem versuchen immer wieder Flüchtlinge, dieses stahlgewordene Abschreckungsregime der Europäischen Union zu überwinden: Die beiden spanischen Gebiete Melilla und Ceuta haben die einzige Landgrenze zwischen der EU und Afrika.

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