Guido Speckmann 25.10.2014 / Wochennd

Der Entropie-Ökonom

Er ist ein Vordenker der wachstumskritischen Bewegung. Doch Nicholas Georgescu-Roegen, der vor 20 Jahren starb, ist in Deutschland kaum bekannt - zu Unrecht.

Jeder heute neu gebaute Cadillac verkürzt die Lebenschancen künftiger Generationen.» Diese für die jetzige Generation unangenehme Aussage ist die Quintessenz eines Buches, das 1971 erschien und seinen Autor, einen bis dato hoch anerkannten Wirtschaftswissenschaftler zu einem Außenseiter seiner Zunft werden ließ - und gleichzeitig zum Stichwortgeber der heute so en voguen Wachstumskritik. Der Titel des Buches lautet «The Entropy Law and the Economic Process». Der Verfasser war der in den USA lehrende Nicholas Georgescu-Roegen, dessen 20. Todestag sich am 30. Oktober jährt. Mit seinem Hauptwerk und bereits zuvor erschienenen Artikeln hatte er bereits ein Jahr später großen Einfluss auf eine Veröffentlichung ausgeübt, die bis heute ungleich bekannter ist: «Die Grenzen des Wachstums» des Club of Rome. Mit dieser rückte zum ersten Mal in ein breiteres Bewusstsein, dass ein stetiges Wirtschaftswachstum durch die Erschöpfung der Ressourcen in Zukunft an ein Ende geraten könnte.

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