Oliver Eberhardt, Jerusalem 07.11.2014 / Ausland

Politikerprovokationen und Auto-Intifada

In Jerusalem nimmt die Nervosität im öffentlichen Raum nach Anschlägen und Ausschreitungen zu

In Jerusalem hat es erneut Anschläge gegeben; auch die Ausschreitungen gehen weiter. Immer wieder besuchen rechte Politiker den Tempelberg; Jordanien hat seinen Botschafter abgezogen.

Avi ist sauer. Am Morgen seien Mitarbeiter der Stadtverwaltung gekommen, erzählt der Zeitungshändler; er solle seinen Stand bitteschön in der Fußgängerzone aufbauen. Direkt auf dem Bürgersteig der vielbefahrenen Straße im Zentrum von West-Jerusalem sei es momentan zu gefährlich. »Tja, und jetzt verkaufe ich kaum noch was«, ruft der Mann. Auf der Titelseite des Stapels mit den Boulevardzeitungen vor ihm erklärt ein Kommentator, die dritte Intifada sei nicht nah, sondern da - »die Auto-Intifada«.

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