Fabian Lambeck 08.11.2014 / Inland

Biermann und der »elende Rest«

Zum Mauerfalljubiläum rechnet der Liedermacher im Bundestag mit der LINKEN ab

Wolf Biermann nutzte seinen Auftritt im Bundestag, um die Linkspartei zu beschimpfen. Doch es gab auch ernsthafte Debattenbeiträge im Plenum - allerdings nicht von Biermann.

Es waren schon außergewöhnliche Szenen, die sich dem Publikum auf den Tribünen des Bundestags am Freitag boten, als dort der 25. Jahrestag des Mauerfalls mit einer Debatte begleitet werden sollte. Als Debattenbeitrag der besonderen Art saß da ein alter Barde mit Schnauzbart und Gitarre neben dem Rednerpult und beschimpfte die Linksfraktion als »Reste der Drachenbrut«, die er einst besiegt habe. Der selbst ernannte Drachentöter und Liedermacher Wolf Biermann war von Parlamentspräsident Norbert Lammert (CDU) ohne Rücksprache mit den Fraktionsgeschäftsführern eingeladen worden. Zu Überraschung von LINKEN, Grünen und SPD, wie die Parlamentarische Geschäftsführerin der Linkspartei, Petra Sitte, dem »nd« am Freitag sagte. »Im Ältestenrat waren sich alle Geschäftsführer zuvor einig, dass es keinen eigenständigen Musikbeitrag geben sollte«. Erst am Dienstag habe sie erfahren, dass Biermann eingeladen sei, so Sitte.

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