Robert D. Meyer 12.11.2014 / Inland

LINKE streitet nach Eklat um Israel-Kritiker

Rücktrittsforderungen gegen Höger und Groth / Abgeordnete entschuldigen sich bei Gysi / Vorfall auch Thema auf Fraktionssitzung

Zwei Israel-Kritiker bedrängten den LINKE-Politiker Gregor Gysi am Montag im Bundestag, der Vorfall sorgt für Diskussionen in der Partei. Vor allem aber zeigt er die Gräben innerhalb der LINKEN beim Umgang mit der Nahost-Politik.

«Hiermit erklären wir uns persönlich schwer betroffen angesichts der Eskalation vor Gregor Gysis Büro», beginnt eine am Dienstag im Internet veröffentlichte Erklärung der LINKEN-Bundestagsabgeordneten Annette Groth, Heike Hänsel und Inge Höger. Die drei Poltikerinnen üben sich in Schadensbegrenzung für den Vorfall am Montag, als die beiden umstrittenen Israel-Kritiker Max Blumenthal und David Sheen Linksfraktionschef Gysi zur Rede stellen wollten, weil dieser die Beiden - so der im Video erhobene Vorwurf - als Antisemtiten bezeichnet haben soll. Die Situation eskalierte in dem Moment, als Sheen Gysi hinterherlief, weil dieser nicht Stellung zu der vermeintlichen Äußerungen nehmen wollte. Der Fraktionschef flüchtete auf die Toilette, Sheen folgte ihm und ließ erst ab, als ihn mehrere Personen aus dem Hintergrund, darunter Groth und Hänsel, dazu aufforderten. Gegenüber «nd» erklärte der Pressesprecher der Linksfraktion, Hendrik Thalheim, Gysi habe Sheen und Blumenthal nicht als Antisemiten bezeichnet.

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