Strompreissenkung light

Auch 2015 geben nur wenige Versorger die gefallenen Kosten an ihre Kunden weiter

Nächstes Jahr sinken für einige Verbraucher die Strompreise. Allerdings hätten die Anbieter viel mehr Spielraum, kritisieren Verbraucherschützer und Opposition.

In den vergangenen Jahren kannten die Strompreise für Privatkunden nur eine Richtung - nach oben. Seit 2004 stiegen die Entgelte für die Verbraucher laut dem Vergleichsportal Veri- vox durchschnittlich um 60 Prozent, obwohl die Stromversorger selbst seit längerer Zeit weniger Kosten haben. So liegt der Preis, zu dem sie sich den Strom an der Strombörse beschaffen können, derzeit bei rund 32 Euro pro Megawattstunde (MWh), noch vor zwei Jahren waren es 50 Euro pro MWh. Auch die Belastung durch staatliche Abgaben erhöhte sich für die Stromanbieter kaum oder gar nicht. Mitte Oktober gaben die Netzbetreiber gar bekannt, dass die EEG-Umlage, mit der die Ökostromreform finanziert werden soll, erstmals seit ihrer Einführung vor 14 Jahren sinkt. Zum 1. Januar 2015 werden statt bisher 6,24 Cent pro Kilowattstunde (KWh) nur noch 6,17 Cent fällig.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: