Martin Hatzius 25.11.2014 / Kultur

Hier bin ich geboren

Mawils Graphic Novel »Kinderland« findet wunderbare Bilder, um das Ende der DDR mal ganz anders zu erzählen

Markus Witzel alias Mawil lässt wie aus dem Nichts aus den letzten Tagen vor dem Mauerfall lauter Dinge auftauchen, die in der unaufgeräumten Rumpelkammer, die das Gedächtnis ist, seit Jahren verloren gegangen waren.

Die Geschichte, die Markus Witzel, Künstlername Mawil, in seiner Graphic Novel »Kinderland« erzählt, ist in wenigen Sätzen wiedergegeben. Aber damit wäre nichts darüber gesagt, warum dieses tolle Buch, wenn schon nicht von magischen Kräften, dann doch von erstaunlichen Fertigkeiten auf dem Gebiet der suggestiven Zaubertrickserei zeugt. Wie sonst wäre es denn möglich, dass mir ein Künstler, dem ich im Leben nie begegnet bin, prägende Momente meiner ureigenen Kindheit vor Augen führt, ausgefeilt bis ins kleinste Detail? Dass er wie aus dem Nichts lauter Dinge auftauchen lässt, die in der unaufgeräumten Rumpelkammer, die das Gedächtnis ist, seit Jahren verloren gegangen waren?

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