Peter Kirschey 04.12.2014 / Literatur

Im Zauberland der ungetrübten Freude

Christian Eisert: »Kim und Struppi«, eine touristische Reportage durch das Nordkorea der großen und geliebten Führer

Was für eine nette Geschichte: Da besucht ein Knabe die Schule mit dem eindrucksvoll-sperrigen Namen »Schule der Freundschaft zwischen der DDR und der KDVR«. Und es wächst der Wunsch, dieses Land mit einer wunderschönen Wasserrutsche für Kinder in der Hauptstad Pjöngjang, die er einst auf einem Foto bewundert hat, einmal mit eigenen Augen zu sehen. 25 Jahre später ist es soweit. Die DDR gibt es schon lange nicht mehr. Aus dem Jungpionier ist ein Journalist geworden, aus der KDVR (Koreanische Demokratische Volksrepublik) die DVRK (Demokratische Volksrepublik Korea), das Land wird nicht mehr vom großen Führer Kim Il Sung dirigiert, sondern vom geliebten Führer Kim Jong Un, dem Enkel des Göttervaters. Journalisten sind in Nordkorea sehr willkommen - wenn sie die DVRK als Paradies der Menschheit und Hort der Weltrevolution hochloben. Wer sich umschauen, mit den Leuten sprechen, ein halbwegs ehrliches Bild vom Leben und dem Alltag zeichnen will, der hat es schwer, ins Reich der Kims zu kommen. Und so reisen Christian Eisert und seine deutsch-vietnamesische Fotokollegin Thanh Sandra Schäfer als Touristen.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: