30.12.2014

Sachsens Flüchtlingsrat: Ulbig heizt Stimmung an

Dresden. Der Sächsische Flüchtlingsrat hat die Landesregierung für ihre Asylpolitik und die Ablehnung eines Winter-Abschiebestopps kritisiert. Insbesondere der Vorstoß von Innenminister Markus Ulbig (CDU), Tunesien als sicheres Herkunftsland einstufen zu lassen, sei in der »derzeitigen aufgeheizten Stimmung das falsche Signal«, sagte Flüchtlingsratssprecher Marko Schmidt. Die Äußerungen Ulbigs wirkten wie ein Versuch, den »Pegida«-Demonstranten in Dresden entgegen zu kommen. Der Flüchtlingsrat kritisierte zudem die Ablehnung eines Winter-Abschiebestopp in Sachsen. epd/nd

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