Oliver Eberhardt 15.01.2015 / Ausland

Im kalten Regen von Gaza

Trotz hoffnungsvoller Versprechungen kommt der Wiederaufbau kaum in Gang

In Gaza haben Hunderte Angestellte der Hamas-Verwaltung die Büros der palästinensischen Regierung besetzt; sie fordern die Zahlung ihrer Löhne. Die humanitäre Lage spitzt sich derweil zu.

In den Krankenhäusern von Gaza und Umgebung hat das Personal zur Zeit alle Hände voll zu tun. Es ist sehr kalt in der Region; vor einigen Tagen ist Schnee gefallen, der dann in einen tagelangen, kalten Regen überging. Und Regen, sagt man beim UNO-Flüchtlingshilfswerk, sei fast noch schlimmer als Schnee. Er dringt bis tief in die Häuser, deren Fenster oft nur ein Loch in der Wand sind, macht frei liegende Stromleitungen zu tödlichen Fallen und spült allerlei Unrat, der vom Krieg im Sommer übrig geblieben ist, ins Grundwasser. »Erfrierungen und Brandverletzungen sind hier momentan an der Tagesordnung«, sagt Khalil Schweiki, Arzt am Schifa-Krankenhaus in Gaza-Stadt: »Und dann haben wir unglaublich viele internistische Erkrankungen, die auf eine mangelhafte Wasserqualität zurückzuführen sind.«

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: