Tobias Riegel 11.02.2015 / Kino und Film

Kosslicks Sünden

Fifty Shades of Sponsoring bei der 65. Berlinale

Wie lassen die sich all die Filme, die den Neoliberalismus geißeln, mit den Werbe-Kanonaden vereinbaren? Und wer braucht eigentlich in Zeiten von Youporn noch verklemmte SM-Literatur oder gar Filme? Das Filmfestival hat seine Sündenfälle.

Berlinale-Chef Dieter Kosslick hat einen Hang zum Sadomasochismus. Als sadistisch muss man bezeichnen, dass er dem Berlinale-Publikum das »Special-Screening« des Sado-Machwerks »Fifty Shades of Grey« zumutet - inklusive der zugehörigen PR-Lawine im Vorfeld. Masochistisch muss man die gleiche Entscheidung nennen, da ihm dadurch kübelweise Häme, also Artikel wie dieser hier, so sicher waren wie das Amen in der Kirche.

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