Ismail Küpeli 18.02.2015 / Ausland

FeministInnen auf der Straße und auf Twitter

Nach dem Mord an der Studentin Özgecan Aslan gehen tausende Menschen in der Türkei auf die Straße

»Wir trauern nicht, wir rebellieren.« In der Türkei gehen seit dem Mord an einer Studentin tausende Menschen auf die Straße. Lautstark lassen die Menschen ihrer Wut freien Lauf. Und setzten damit etwas in Bewegung.

Die Proteste, die durch den Mord an der jungen Studentin Özgecan Aslan ausgelöst wurden, dauern inzwischen fünf Tage an – ein Ende ist nicht in Sicht. Anders als vergleichbare Fälle in der Vergangenheit hat dieser Mord große Teile der türkischen Gesellschaft aufgewühlt. In allen Medien ist das Thema präsent, es vergeht kein Tag in dem über den Fall und andere Beispiele von sexistischer Gewalt berichtet wird. Talkshow-ModeratorInnen und NachrichtensprecherInnen kleiden sich aus Trauer in Schwarz. FahrerInnen von Dolmuş (ein Art Sammeltaxi) hängen an ihren Fahrzeugen schwarze Schleifen in Gedenken an Aslan, die vom einem Dolmuş-Fahrer ermordet wurde.

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