Celestine Hassenfratz 21.02.2015 / Berlin / Brandenburg

Kein Herz für Biker

Berlin nur auf Platz 30 beim deutschlandweiten Fahrradtest unter 39 Großstädten

Fahrradfahren in Berlin ist Krieg. Mangelnde Sicherheit und viel zu oft schmale Fahrstreifen für Radfahrer: Als fahrradfreundliche Stadt kann sich Hauptstadt Berlin wahrlich nicht bezeichnen.

Vorbeischlängeln an Fußgängern und Autos, gefährliche oder gar keine Fahrradwege. Fahrradfahren in Berlin ist Krieg. Das ist jetzt auch amtlich. In einem bundesweiten Vergleichstest zur Fahrradfreundlichkeit hat Berlin sehr schlecht abgeschnitten. Die Hauptstadt landete bei der Befragung des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) auf Platz 30 von 39 unter den Großstädten. Die Durchschnittsnote der 3820 Berliner, die sich im Herbst 2014 an der Umfrage beteiligten, lag bei 4,1 auf der Skala der Schulnoten von 1 bis 6. Kritisiert wurden besonders fehlende Sicherheit, zu schmale Radwege, Konflikte mit Autofahrern und zu viele falsch parkende Autos auf den Radwegen. Der AFDC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sprach von einer aggressiven Stimmung auf den Fahrradwegen, die durch den Boom des Radfahrens immer voller würden. Die Politik stelle nicht genug Geld für die Modernisierung und den Ausbau der Radwege zur Verfügung. Im Durchschnitt sind jährlich etwa eine halbe Million Radfahrer in der Hauptstadt unterwegs.

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