Oliver Kern 07.03.2015 / Sport

Die dunkle Seite der Transparenz

Das IOC veröffentlicht wichtige Dokumente erst nach Olympia-Bürgerentscheid in Berlin

Was muss eine Olympiastadt dem IOC garantieren? Wie viel Geld bekommt sie im Gegenzug? Wichtige Fragen, die jedoch vor einem eventuellen Bürgerentscheid in Berlin nicht mehr beantwortet werden.

Erst knapp vier Monate ist sie alt, die Agenda 2020, mit der sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) öffentlichkeitswirksam reformieren wollte. Noch ist einiges im Fluss, viele Abläufe sind noch nicht festgezurrt. Es besteht Spielraum für verschiedene Interpretationen. Das Wort Transparenz wird häufig verwendet in der Agenda des IOC-Präsidenten Thomas Bach. Es gilt zwar vor allem dem Finanzgebaren des Olympia-Dachverbands, das durchschaubarer werden soll, doch auch in Sachen Olympiabewerbungen wurde ein offenerer Umgang mit den Anforderungen in Aussicht gestellt. Schließlich blieb der so genannte Host-City-Vertrag, den die Olympiastadt mit dem IOC abschließen muss, nicht nur lange Zeit geheim. Er war auch der Hauptgrund für die Ablehnung der Bayern rund um die Bewerbung Münchens um die Winterspiele 2022.

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