René Heilig 16.03.2015 / Inland

Neo-SS doch kein Hirngespinst?

»Selbstmord« eines Neonazis beschäftigt Stuttgarter NSU-Untersuchungsausschuss

So wie in Hessen hat es lange gedauert, doch nun scheint sich auch der NSU-Untersuchungsausschuss in Stuttgart seinen Namen zu verdienen.

War der 21-jährige Florian Heilig aus Eppingen (Kreis Heilbronn) ein Spinner? Oder wusste er wirklich etwas über den 2007 in Heilbronn verübten Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter? Der wird laut Anklage vor dem Münchner Oberlandesgericht dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zugeschrieben. Noch bereits bevor der NSU im November 2011 aufflog, soll Heilig behauptet haben, etwas über die Hintergründe des Polizistenmordes zu wissen. Gegenüber Mitschülern sagte er, dass Neonazis auf Kiesewetter und ihren Streifenkollegen Martin Arnold geschossen haben, teilte Heiligs damalige Ausbildungsleiterin mit. Doch sie habe das den Behörden erst im Dezember 2011 erzählt. Bis dahin glaubte sie, »der Florian wollte sich nur wichtig machen«.

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