János Erkens, Frankfurt am Main 20.03.2015 / Inland

Frankfurt am Tag danach

Blockupy-Vertreter zeigen sich entsetzt über Gewalt und haben doch Verständnis für die Wut

Während CDU und Polizei den Organisatoren von Blockupy eine Mitverantwortung für die Randale unterstellen, verweisen diese auf den Aktionskonsens, der jegliche Eskalationen ausgeschlossen habe.

In der Frankfurter Innenstadt ist die Ruhe nach dem Sturm ein- und die Straßen schon wieder sauber gekehrt: Nachdem Bewohner und Gewerbetreibende rund um die Europäische Zentralbank (EZB) und in der City Geschäfte und Schulen dichtgemacht und sich in ihre vier Wände zurückgezogen hatten, heißt es für sie am Donnerstagmorgen wieder business as usual. Anders ergeht es derweil den Sprechern des Blockupy-Bündnisses, die sich am Folgetag des 18. März maßgeblich für die Ereignisse rechtfertigen müssen, die am Mittwoch die Berichterstattung dominiert haben.

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