Ismail Küpeli 23.03.2015 / Ausland

Die grausame Geschichte soll enden

Zum kurdischen Neujahrsfest bietet PKK-Führer Öcalan der Türkei erneut das Niederlegen der Waffen an

Der inhaftierte PKK-Chef Öcalan hat seine Anhänger zum Frieden mit der türkischen Regierung aufgerufen. Es sei an der Zeit, die »grausame« und »zerstörerische« Geschichte zu beenden.

Die Erwartungen im Vorfeld an die Botschaft des inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan, zum kurdischen Neujahrsfest Newroz waren hoch. Ende Februar hatte Öcalan mit der Überlegung, dass die PKK recht bald den bewaffneten Kampf dauerhaft einstellen könnte, den stockenden Friedensprozess mit der türkischen Regierung reaktiviert hatte. So mancher politische Beobachter rechnete damit, dass Öcalan mit der heutigen Botschaft vom Sonnabend die PKK zur raschen Waffenniederlegung aufrufen und eine Frist für die endgültige Entwaffnung nennen würde. Skeptische Stimmen verwiesen im Gegenzug auf den langen und schwierigen Verlauf der bisherigen Friedensverhandlungen und erwarteten von Öcalan nicht viel mehr als ein unverbindliches Bekenntnis zum Friedensprozess ohne konkrete Angaben.

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