Max Zeising, Tröglitz 09.05.2015 / Sport

Tröglitz will ganz anders sein

Folge 65 der nd-Serie »Ostkurve«: Bei den Fußballern des TSV Tröglitz sind Flüchtlinge willkommen

Seit in Tröglitz im südlichen Sachsen-Anhalt das geplante Asylbewerberheim in Flammen stand, ist dort nichts mehr, wie es war. Der Fußballverein des Dorfes will die Flüchtlinge willkommen heißen.

3000 Einwohner hat Tröglitz, jenes Dorf im südlichen Sachsen-Anhalt, das seit diesem Frühjahr weit über die Grenzen des Burgenlandkreises hinaus bekannt geworden ist. 40 Flüchtlinge hatten hier untergebracht werden sollen, wogegen regelmäßig Rechtsextreme demonstrierten - so lange, bis Bürgermeister Markus Nierth öffentlichkeitswirksam zurücktrat. Zu Ostern brannte schließlich das geplante Asylbewerberheim. »Eine Schande« nannte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) die Ereignisse. »Wir müssen uns in der Bundespolitik mit dieser unsäglichen Entwicklung auseinandersetzen«, forderte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU). Derweil sucht die Polizeiermittlungsgruppe »Kanister« noch immer nach den Brandstiftern.

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