Andreas Fritsche 19.05.2015 / Berlin / Brandenburg

Zossen heute bunt statt braun

Neonazianschlag auf geplantes Asylheim noch kein Beleg für den Rückfall in alte Zeiten

2010 gab es in der Stadt Zossen und in ihrem Umland eine organisierte rechtsextreme Szene, erinnert die Initiative »Zossen zeigt Gesicht«. Das sei inzwischen nicht mehr so.

Da im Rathaus nicht genug Platz ist, versammeln sich die Stadtverordneten von Zossen abwechselnd im Bürgerhaus in Wünsdorf und in der Mehrzweckhalle von Dabendorf. Am Mittwochabend ist zufällig das Wünsdorfer Bürgerhaus dran – und deshalb wird die Sitzung nur wenige Hundert Meter entfernt von der geplanten Flüchtlingsunterkunft stattfinden, auf die zwei Neonazis aus Zossen und aus dem Ortsteil Wünsdorf am Sonnabend gegen 0.50 Uhr einen Anschlag verübten.

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