Elmar Altvater 30.05.2015 / Debatte

Fetischartigste Form

Der Schulden-Himalaya oder: Zinskritik versus Kritik der Politischen Ökonomie?

Schulden - da denkt man im Jahr 2015 zuerst an Maastricht-Kriterien und schwäbische Hausfrau, an Schuldenbremse und schwarze Null, an Griechenland und Troika. Vielen kommen auch die Schuldenkrisen von Ländern der einst so genannten Dritten Welt in den Sinn, die Asienkrise der 1990er Jahre, die Argentinien-Pleite oder das Platzen der New-Economy-Blase in den USA zu Beginn des Jahrtausends. Auch Lehman Brothers und Hypo Real Estate vor inzwischen sieben Jahren sind nicht vergessen. Doch das ist nichts im Vergleich zu dem Schulden-Himalaya, der derzeit wieder aufgetürmt wird, wie McKinsey informiert. 200 000 Milliarden US-Dollar ist er hoch und das globale Sozialprodukt übersteigt er um 286 Prozent. Kein Wunder, dass getrieben vom Mahlwerk der Zinseszinsen die reale Leistungsfähigkeit von Schuldnern überfordert ist und die Schuldenfalle zuschnappt.

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