René Heilig, Erfurt 05.06.2015 / Inland

Polizeianweisung: Vorsichtig löschen!

Seltsame Tatortarbeit in Eisenach an der Endstation des NSU - Thüringer Ausschuss vernimmt wieder Zeugen

Nach einer über ein Jahr dauernden Pause werden im Erfurter Landtag wieder Zeugen zum Thema Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) vernommen. Das scheint auch bitter notwendig.

Thema Eisenach. Hier endete am 4. November 2011 die Blutspur des Nationalsozialistischen Untergrundes. Nach offizieller Sicht hatten Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos morgens eine Sparkasse überfallen. Anschließend sollen sie mit Fahrrädern und einem weißen Wohnmobil geflohen sein. Zwei Streifenbeamte hatten das Fahrzeug um die Mittagszeit abgestellt im Stadtteil Stregda entdeckt. Sie verständigten die Zentrale und erhielten den Auftrag, doch mal nachzuschauen, ob jemand im Innern sei. Da hörten sie drei Schüsse, die Beamten gingen sofort in Deckung. Der erste Knall stammte wohl von einem kleinen Kaliber, die beiden anderen Schussgeräusche klangen kräftiger. Flammen schlugen aus dem Fahrzeug. Die Polizeileitstelle alarmierte die Feuerwehr, die traf ein und löschte. Man fand die beiden mutmaßlichen NSU-Mitglieder Böhnhardt und Mundlos, denen man unter anderem zehnfachen Mord zur Last legt, tot im Wagen.

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