Robert Pausch 03.07.2015 / Debatte

Blick über den orthodoxen Tellerrand

Eine Debatte, endlich! Die Legitimationskrise der Wirtschaftswissenschaften ist tief. Nun geraten vermeintliche Gewissheiten ins Wanken

Wenn in einigen Tagen die Bewerbungsfrist für das Wintersemester endet, werden wieder tausende Abiturienten in ganz Deutschland auf eine Zusage für einen Studienplatz in Volkswirtschaftslehre warten. Im Oktober sitzen viele dann Einführungsveranstaltungen zur Makroökonomie, später belegen sie dann Kurse zur Wirtschafts- und Finanzpolitik. Doch: Ob die zukünftigen Erstsemester dann in etwa das gleiche lernen werden, was ihren Kommilitonen aus den höheren Semestern in den Jahren zuvor beigebracht wurde, das scheint heute zumindest ungewiss. Denn in der Wirtschaftswissenschaft rumort es. Mehr noch: Die Disziplin steckt in einem veritablen Umbruch. Zu diesem Schluss jedenfalls kommt die Auswertung einer Umfrage unter 1000 deutschen Ökonomen, die jüngst in der »Süddeutschen Zeitung« veröffentlicht wurde.

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