Regine Reibling, Quito 14.07.2015 / Ausland

Politikus Franziskus

Auf seiner Lateinamerikareise machte der Papst aus seinem Herzen keine Mördergrube

Papst Franziskus hat sich auf seiner Lateinamerikareise klar politisch positioniert. Ob in Ecuador, Bolivien oder Paraguay - der 78-Jährige prangerte die Missstände auf seinem Heimatkontinent an.

Ob Schutz des Amazonas, Kapitalismuskritik oder Aufarbeitung der Militärdiktatur - Papst Franziskus hatte auf seiner Pastoralreise in Südamerika klare politische Botschaften im Gepäck. Vor allem seine Rede beim Welttreffen der Volksbewegungen in Bolivien erregte Aufsehen. Franziskus entschuldigte sich bei den Ureinwohnern für die Verbrechen der katholischen Kirche während der Kolonialzeit. Dies kam insbesondere beim Gastgeber gut an. Bolivien ist im Vergleich zu Ecuador und Paraguay das Land mit dem höchsten Anteil indigener Bevölkerung und hat mit Evo Morales einen Präsidenten, der aus dem Volk der Aymara stammt.

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