Knut Henkel 14.07.2015 / Ausland

Wahrheit ist nicht verhandelbar!

In Kolumbien bemüht sich die »Stiftung Nydia Érika Bautista« um Aufklärung

Die »Stiftung Nydia Érika Bautista« kämpft in Kolumbien für Aufklärung und gegen das »Verschwindenlassen«. Etwa 200 Fälle werden von den Juristen der Stiftung vertreten, die zu den bekanntesten des Landes gehört.

Revoltosas steht auf dem Schild über dem kleinen Laden, der in Bogotás Stadtteil La Soledad gerade die Türen geöffnet hat. Unruhestifterinnen heißt das und darunter steht »Hände, die schaffen und kämpfen«. Hergestellt wird in und für den kleinen Laden vor allem Handarbeit - kleine bestickte Taschen, Ohrringe, Schmuck, aber auch selbst genähte Kleidung. »Es sind Angehörige von unfreiwillig Verschwundenen, die nähen, entwerfen, basteln und für uns ist der Laden eine zusätzliche Einnahmequelle«, erklärt Yaneth Bautista lächelnd. Sie ist die Vorsitzende und Gründerin der Fundación Nydia Érika Bautista. Die Stiftung gilt als die aktivste von rund zwei Dutzend Organisationen, die sich gegen das gewaltsame Verschwindenlassen von Menschen in Kolumbien engagieren und für Aufklärung und Bestrafung der Täter eintreten.

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