Michael Juhran 25.07.2015 / Reise

Handgemachtes Paradies

Wie in Costa Rica umweltgerechter Tourismus gelebt wird

Otto Mendez sieht mit seinen streng zu einem Zopf geordneten Haaren nicht nur aus wie ein Künstler. Mit grenzenloser Fantasie und fundierten botanischen Kenntnissen ausgestattet, vermag er innerhalb weniger Wochen trostlose Sandbrachen in blühende Landschaften zu verzaubern. Rund um sein Haus im costa-ricanischen La Tigra wähnt man sich in einem botanischen Garten. Überall sprießen Blumen, Sträucher und Bäume aus aller Herren Länder in den buntesten Varianten. Palmen aus Malaysia, Japan und Madagaskar gedeihen neben Pandanusbäumen aus Australien oder Mandelbäumen aus Mittelamerika. »Einer meiner Freunde besitzt die größte Palmensammlung Mittelamerikas und hat mich gut versorgt«, meint der puerto-ricanische Umweltaktivist und Bauer bescheiden. Dann zeigt er auf einen riesigen Guanacastebaum, der seit seiner Anpflanzung vor erst 34 Jahren förmlich in den Himmel schoss. Mutter Natur platzt auf Ottos Grundstück aus allen Nähten. Aus einer kleinen Quelle ließ der Landschaftsgärtner eine terrassenförmig angelegte Teichlandschaft entstehen, eingesäumt von sechzig Bromelienarten, Farnen, Helikonien, Amelien, Hortensien und Calatheen - ein ausuferndes Grün, in dem sich die schönsten Pflanzen der Regenwälder unserer Erde ein Stelldichein zu geben scheinen.

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