Ismail Küpeli 27.07.2015 / Ausland

Es droht die Rückkehr zum offenen Krieg

Die Führung in Ankara verspricht sich von militärischer Eskalation eine Sehnsucht des Volkes nach Führungsstärke

Seit dem Anschlag von Suruc ist offenkundig, dass der blutige Konflikt in Syrien endgültig auch in der Türkei angekommen ist. Es ist eine Konsequenz der von Ankara verfolgten Politik in der Region.

Die 32 Toten, die der Selbstmordanschlag in der südtürkischen Stadt Suruc vor einer Woche gefordert hat, zeugen vor allem von einem: Da bisherige Vorgehen der türkischen Regierung, islamistische Gruppierungen in Syrien als Gegenmacht zu den Kurden zu unterstützen, geht mit einer größeren Gefährdung des inneren Friedens in der Türkei einher. Für Regierungskritiker bedeutete der Anschlag noch etwas, nämlich dass die Regierung nach wie vor Strukturen des Islamischen Staats in der Türkei duldet - oder sogar aktiv unterstützt. Insbesondere kurdische Akteure - innerhalb und außerhalb der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) - waren überzeugt davon, dass der Anschlag ohne Mitwissen oder Unterstützung des türkischen Geheimdienstes MIT nicht möglich gewesen sei.

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