Martin Kaiser 30.07.2015 / Kolumnen

Globale Klimawende in Europa ebnen

Martin Kaiser über die besondere Rolle Frankreichs und der Bundesrepublik auf dem Weg zu einem neuen Abkommen

Klar ist: Um die globale Erwärmung unter zwei Grad Celsius zu halten, müssen wir unseren Energiebedarf auf lange Sicht zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien decken. Eine große Aufgabe, die da auf uns wartet.

Der Ausbau erneuerbarer Energien boomt - weltweit. Das attestieren ganz unterschiedliche Institutionen, von der Internationalen Energie Agentur IEA über die Deutsche Bank bis zum jüngsten globalen Statusbericht des Netzwerks REN21. Vor allem China, die USA, Japan, Indien und Brasilien haben in den vergangenen Jahren in großem Stil in Wind- und Sonnenenergie investiert. Spät, aber nicht zu spät, haben die Regierungen der USA und Chinas begonnen, etwas gegen extreme Dürren, immer häufiger werdende Stürme und die hohe Luftverschmutzung in Chinas Städten zu tun. Erstmals sind die CO2-Emissionen aus Chinas Kohlekraftwerken im vergangenen Jahr gesunken. Das schlägt sich bereits global nieder: Im Jahr 2014 haben die energiebedingten Treibhausgasemissionen stagniert. Seit Beginn der Industrialisierung hat es das nicht gegeben.

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